Református Szemle 109 / 3 (2016)

Studium

Ledán M. István(247--256)

In his epigrams, Gregory of Nazianzus time and again speaks about the dead ones as sleepers. In this paper we examine the Greco-Roman and biblical background of this well-known ‘sleeping of death’-theme, and we conclude that the sleeping of death in Gregory’s usage is nothing more than an eschatologically neutral literary platitude.

New Testament, Antiquity studiessírfelirat, death, Nazianzoszi Gergely, resurrection
Visky Péter(257--266)

Die Wirklichkeit der göttlichen Stimme schafft im Verkünder des Wortes, der dem Wort vollständig ausgehändigt ist, unauflösbare Spannung, die nicht einmal eine sachgemäße Ausle­gung auf der Kanzel auflösen kann. Fünfhundert Jahre nach der Reformation konnten wir Prediger es sogar als Provokation auffassen, die wir das Ereignis von dem Handeln Gottes er­ warten. Das Ziel der Predigt, als Ereignis, ist jedes Mal Gott im Alltag zu erleben. Die Erwar­tung —das Ereignis —die Erfahrung, dieser Dreier drückt gut die Geschichte des Ereignisses der Predigt aus. In diesen drei Schritten wird ausgedrückt was Gott tut, was mit dem Men­schen geschieht, und wie der handelnde Mensch auf Gottes Tun reagiert.

Practical theologysermon, inspiráció, kijelentés
Szűcs Ferenc, Juhász Tamás(267--278)

Nachdem der Generalkonvent der Ungarischen Reformierten Kirche am 11. November 2015 eine Erklärung betreffend die europäische Flüchtlings- und Migrationsfrage verabschiedet hat, befasste sich auch der Synodalrat der Reformierten Kirche in Rumänien in seiner Sitzung am 26. November 2015 mit diesem Problem. Der Synodalrat beschloss, in dieser Frage eine öffentliche Debatte zu eröffnen. Nach deren Abschluss wird die Synode um Stellungnahme gebeten. Zum Einstieg veröffentlichen wir die genannte Erklärung des ungarisch-reformierten Generalkonventes, sowie je einen Beitrag der Theologieprofessoren i. R. Juhász Tamás und Szűcs Ferenc.

Systematic theologymenekültek, migráció, egyház és társadalom
Adorjáni Zoltán(279--331)

Vor hundert Jahren war István Nagy geboren. Er gehörte zu jener siebenbürgischen Pfarrgeneration, die zwischen den zwei Weltkriegen in der Atmosphäre der Bibelkreise von der Erwachungsbewegung, bzw. in der Atmosphäre des glaubensbekennenden, bibeltreuen Christlichen Jugendvereins, (der 1921 seine Tätigkeit begann), erzogen wurde. Diese Pfarrgeneration wurde an der Reformierten Theologie zu Klausenburg von solchen ausgezeichneten Professoren unterrichtet, die schon ab Mitte der Jahre 1920 in der Richtung der dialektischen Theologie orientiert waren.

Church history, Practical theologyönéletírás, ébredési mozgalom, ifjúsági munka
Győri L. János(332--340)

Die Studie gibt einerseits die Rezension einer beachtlichen deutschen Literaturgeschichte der vergangenen Jahre (Schlaffer, Heinz: Die kurze Geschichte der deutschen Literatur. Carl Hauser Verlag, München-Wien 2002), andererseits zählt sie aber auch die wichtigsten Parallelen und Unterschiede in der ungarischen Literaturgeschichte auf. Schlaffer meint, dass die Wurzeln der deutschen Literatur in erster Linie zur protestantischen Traditionen, besonders zum Pietismus zurückzuführen sind. Der Rezensent begrüßt die neuartige Auffassung der Literatur von Heinz Schlaffer, die seiner Meinung nach auch der ungarischen Literaturgeschichtsschreibung erfrischende Impulse geben kann.

Otherirodalomtörténet, pietizmus

Recensio

Geréb Zsolt(341--343)

New Testamentcommentary, 1 Korinthus
Geréb Zsolt(343--345)

New Testamentcommentary, 2 Korinthus

Novum