Református Szemle 100 / 1 (2007)

Studium

Adorjáni Zoltán(3--10)

Száz éves a Református Szemle. Nem kevés, sőt hosszú idő ez egy folyóirat esetében, amely több más erdélyi laphoz képest, ráadásul még szerencsésnek is tekintheti magát – vagy mi vagyunk a szerencsések(?) –, mert megszakítás nélkül élhette meg eddigi száz esztendejét. E száz év, mint minden jó, amit az ember kaphat, átvehet és felvállal: áldás és teher, öröm és gond, büszkeség és felelősség… De nekünk, most, a centenárumát megért Szemle jelenlegi szerkesztőinek és munkatársainak mindenekelőtt hálát kell éreznünk.

EgyháztörténetReformátus Szemle, Református Szemle centenárium, erdélyi teológia
Adorjáni Zoltán(11--21)

Die Rezeption der neuen ungarischen Bibelübersetzung in Siebenbürgen. Diese Studie wurde als Vortrag in Budapest am 8. November 2005 gehalten im Rahmen einer feierlichen Konferenz des Ungarischen Bibelvereins mit Thema: Die 30 jährige neue ungarische Bibelüberzetzung und die 15 jährige revidierte neue Überzetzung. Der erste Teil der Studie führt uns in die Problematik der Rezeption der übersetzten Bibeltexte allgemein ein, und der zweite Teil stellt die Rezeption der neuen ungarischen Bibelüberzetzung in Siebenbürgen, auch auf dem Grund einer Meinungsbefragung zwischen Pfarrern dar.

Ószövetség, ÚjszövetségMagyar Bibliatársulat, Újfordítás
Balogh Csaba(22--45)

Der Stele Jahves. Sammlungen von Fremdvölkersprüchen in den prophetischen Schriften des Alten Testaments. In der heutigen Prophetenforschung wurde die Frage nach der Entstehung der Prophetenbücher zentralgestellt. Vornehmliche Andacht haben dabei die kleineren Kollektionen dieser Bücher gewonnen. Die vorliegende Studie ist den theologischen und literarischen Aspekten der Sammlungen von Fremdvölkersprüchen in den Büchern der Propheten Amos, Jesaja, Jeremia, Ezechiel und Zephaniah gewidmet. Hier wurde die Frage nach dem theologischen Prinzip dieser Kollektionen gestellt, und zwar auf Kollektionsebene und auf Buchebene. Welcher Gedanke hält die verschiedenen Fremdvölkersprüche zusammen und welcher bestimmt den Platz der Kollektionen in dem Buch, in dem sie jetzt stehen? Wie weit kann man ein gemeinsames theologisches Ordnungsprinzip hinter den Sammlungen der verschiedenen Bücher aufweisen, und wie weit sind diese Kollektionen buchspezifisch? Die oft betonte Meinung, dass vier von den oben genannten Büchern (mit Ausnahme von Amos) einer eschatologischen Strukturierung folgen, muss man ernsthaft in Zweifel ziehen. Statt einer Dreiteilung wird man eher auf einen starken Zusammenhang zwischen den Prophezeiungen gegen Israel und die Völker aufmerksam gemacht. Die Völker sind nur im Zusammenhang mit Jahves Urteil über Israel wichtig. Was aber darüber in den verschieden Büchern vor die Leser gestellt wird, kann voneinander abweichen. Inkongruenz zwischen unterschiedlichen theologischen Positionen treffen wir nicht nur dann an, wenn wir Kollektionen aus verschiedenen Büchern miteinander vergleichen, sondern auch innerhalb desselben Buches. Die Sammlungen haben sich vermehrt und sind nach verschiedenen Auffassungen umgearbeitet worden, was die Aufspürung theologischer Positionen verschiedener Redaktorenkreise äußerst schwierig macht. Es fällt aber auf, dass die Sammlungen von Fremdvölkersprüchen in den meisten Fällen kennzeichnende Leitworte, Überschriften und Motive aus dem Buch übernehmen. Sie sind also nicht nur buchspezifisch, sondern auch dazu bestimmt, um im Kontext der betreffenden Bücher gelesen zu werden. Es gibt aber auch Motive, die suggerieren, dass manche Redaktorengruppen ihre Arbeit in Verbindung miteinander verrichteten, oder sogar dieselben Gruppen in einem gewissen Stadium der Entstehung der Bücher für die Bearbeitung der Kollektionen verschiedener prophetischer Schriften verantwortlich waren (z.B. der Gebrauch der Ziffer Sieben, oder geographische Motive als Ordnungsprinzip bei Amos, Jeremia und Ezechiel, oder der Einfluss des Tages Jahves als theologischer Gedanke bei Jesaja und Zephaniah).

Ószövetségidegen népek, prófétai irodalom, univerzalizmus
Bancea Gábor(45--68)

Canaanite Abominations as Presented in the Book of Deuteronomy. A Theological Evaluation. Before entering in the Promised Land the people of Israel were told not to follow the forbidden practices of the polytheistic nations (Deut 18, 9–14), to avoid all kinds of magical and superstitious practices designed to discover the will of gods, or even to compel the gods to action in certain ways. The occult, superstitions, divinisation, sorcery, spiritualism were abominations all to Yahweh and brought about His judgment. Yahweh made His will known through revelation, by the aid of His prophets, whose words would be clearly understandable to the people in contrast with the ambiguous and mysterious spells of those who worked with magic and divinisation. Israel must be blameless in regard to every form of divinisation, magic or spiritism. In our day when we can see the rise of a „new paganism”, moreover when spiritualism, astrology, teacup reading and the like are widely practised, these injuctions given to ancient Israel have a particular relevance. This presentation is trying to understand the present will of God with the guidance of the Holy Spirit, to tell the difference between religion and revelation. A short survey is being made to define the aspects of Israelite religion, a product of revelation through the prophets of Jahweh in contrast to the religions and magic void of revelation. The exegesis of the biblical passage from Deut 18,9–14 enables us to search to the different forbidden Canaanite practices. Some attempts are being made towards a possible new translation of the words denoting forbidden practices. The will of God was to be discovered by a prophet and not by a magic worker, a diviner or a spiritist. Israel has to observe the guidance of Yahweh, who will provide a succession of prophets until the day when He will send them the Messiah, the eschatological Prophet Jesus Christ, His Son – who will save His people from damnation. He has the words of eternal life. Jesus asked the twelve: You do not want to leave too, do you? Simon Peter answered him: Lord, to whom shall we go? You have the words of eternal life. (John 6,67–68)

Ószövetségprófétatörvény, hamis prófécia, mágia, varázslás, kánaáni vallás
Bekő István Márton(69--81)

Die wichtigsten hermeneutischen Fragen der Rezeptionskritik. Der Verfasser versucht in seiner Arbeit einige wichtige Fragen der Rezeptionskritik für die ungarische Teologie darzustellen. Ganz am Anfang macht er deutlich, dass er den Namen Rezeptionskritik von dem Berner Neutestamentler Moises MayordomoMarín verleiht, der statt der verschiedenartigen literaturwissenschaftlichen Nomenklatur eine gemeinsame Benennung gefunden hat. Durch einen kurzen Überblick der Hermeneutik-Geschichte zeigt der Verfasser die Schwerpunkte der Auslegungsgeschichte vom I. Jh. bis heute. Damit kommt er direkt zur Hauptlinie seiner Arbeit, zu Theorien über die Rolle des Lesers in der Interpretation und zur Bedeutung der Interaktion Verfasser-Text-Leser in der Rezeption. Die Gedanken Umberto Eco-s über offene Kunstwerke, Hans Robert Jausses über die ästhetische Wirkung der Werke, Wolfgang Isers über implizite Leser und den Akt des Lesens, über das Öffnen neuer Perspektiven der Interpretation durch das Einführen neuer Elemente in die historische Analyse der Texte. Um zu zeigen, dass die im Rahmen der Literaturwissenschaft formulierten innovationsartigen Gedanken ihre Wirkung in der neutestamentlichen Theologie auch gemacht haben, stellt der Verfasser solche Neutestamentler (Hubert Frankemölle, Bas van Jersel, Heike BeeSchroedter, Ulrich Luz, Moises Mayordomo-Marín, Peter Müller) vor, die schon in ihren Werken die literaturwissenschaftliche Ergebnisse nutzbar gemacht haben. Zum Schluss formuliert die Arbeit den „kleinsten gemeinsamen Nenner” der literaturwissenschaftlichen Theorien. Der Verfasser sieht den Wert der Rezeptionskritik darin, dass die historisch-kritische Exegese neue Impulse durch das Leser-Element der Literaturwissenschaft bekommen wird.

Újszövetségrecepciókritika, hermeneutika
Eszenyei Széles Mária(82--94)

Die Theologie der Weisheitspsalmen. Die Weisheitspsalmen bilden ein wichtiger Teil in der Gebetsliteratur Israels. Diese Psalmen haben eine eigentümliche theologische Orientation in Zusammenhang der Weisheitsliteratur Israels. Dieses Studium repräsentiert ein Gesamtbild über das wichtige Problematik der Weisheit im Gebet Israels. Das wichtigste Thema ist die Theodizee, welches hat eine eigentümliche Betonung durch die eschatologische Auffassung (Psalm 37., 49., 73.). Der Beter klagt, aber er lebt immer in dieser Gewissheit, dass Gott ist seine Lebensquelle. Darum bekennt er durch seinen Glaube: „Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.“ (Psalm 73,26)

ÓszövetségZsoltárok könyve, bölcseleti zsoltárok
Geréb Zsolt(95--109)

The Interpretation of The Epistle to the Colossians 1,1–11. These verses form the introduction to the Epistle containing the heading, the address, the greeting (vs. 1–2.), the thanksgiving (vs. 3–8), and the prayer of intercession (vs. 9–11.). The present essay belonging to the genre of Bible interpretation is going to be the first part of a commentary on this book. The reason for my having started elaborating it is that in the last thirty years no scientific interpretation on the book was published in Hungarian. This is why there is a need to sum up the results of research published in theological literature. As the authorship of the book is concerned, we assume the point of view that the epistle had been written by Timothy at Paul’s request and under his guidance. Accordingly the epistle took its origin in the last period of the apostle’s life, possibly during the Roman captivity. This is the explanation of the fact that both in form and theological point of view it is close to Paul’s other epistles. The interpretation follows the classical scheme of division: translation, analysis of form and exegetical commentary. As methodology is concerned the interpretation blends the historical-critical and the theological approach. The aim of the author is to point to the historical and congregational situation in which the epistle took its origin and to reveal those thoughts and ideas that were formulated about the life and faith of the christian church. As the Epistle to the Colossians sprang up in a certain given context as the history of religion is concerned, it is necessary to show the way in which the author of the epistle reflects upon the religious-philosofical influences, stressing the specific character of Christian teaching.

ÚjszövetségKolosséi levél
Kállay Dezső(110--127)

Adam und Christus. Im Allgemeinen gesprochen ist der rote Faden in Rom. 5,12–21 die Gegenüberstellung von Adam und Christus. Aber die genaue Herausarbeitung einer Analogie wird durchkreuzt von der Feststellung verschiedener Gegensätze bzw. Überbietungen. Die Wirkung des Erlösungsgeschehens ist größer und wunderbarer als die Wirkung des mit Adam begonnenen Unheilsgeschehens. Die biblische Grundüberzeugung von einem Zusammenhang zwischen Tun und Ergehen ist für die Exegese von großer Bedeutung. Adams Tat hatte zur Folge, dass der Tod zur allgemeinen Herrschaft gelangte. Doch alle, die den überströmenden Reichtum der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen haben, werden durch den einen, Jesus Christus, im Leben herrschen. Die Tat Christi unterscheidet sich auf das Deutlichste von der Tat Adams. Sie wirkt nicht zwangsläufig, will vielmehr durch den Glauben zur Gerechtigkeit und zum ewigen Leben führen. Aus diesem Grunde ist die Wirkung der Gnade als eine noch unvollständige beschrieben, um die Absicht Gottes aufzuweisen und dadurch Glauben zu provozieren.

ÚjszövetségÁdám-tüpológia, Ádám, Krisztus, krisztológia
Kenderesi István(128--137)

The purpose of the Epistle to the Hebrews. In this essay we argue that the particular purpose of Hebrews is obscure for the modern reader. It is clear, that it was addressed to a particular community that needed to be warned not to apostatize, not to turn away from Christianity. But no dogmatic conclusion can be reached on a more precise identification of the danger could consist in. The drift of the argument on the levitical cultus, the exhortations and argumentations from the exposition of so many Old Testament passages would possibly give weight to the theory that the danger was that of relapsing into Judaism, a theory held by numerous scholars. However, this is an inference, though reasonable. But each further step in order to identify the exact form of the apostasy to Judaism will be conjectural. What we can tell from the thoughts expressed in the epistle is that the author wants to reassure his recipients in their faith, to inspire them by pointing to the HighPriest Christ, and to reinstate them in the characteristic Christian features of their faith, warning them of the immeasurable loss in case they would give up their belief in Christ.

ÚjszövetségZsidókhoz írt levél
Kenderesi István(137--145)

The Impossibility of a Second Repentance in the Epistle to the Hebrews. We have argued in this assignment for an interpretation of the impossibility of a second repentance, which is neither entirely psychological, nor is to be understood and complemented by inferences from Greco-Roman patronage, but it is an inherent impossibility, having in its background a theological argument: so splendid is the revelation of God in Jesus Christ, that turning away from it in apostasy is a way that excludes any chance for a second repentance.

ÚjszövetségZsidókhoz írt levél, megtérés
Kun Gazda Gergely(146--161)

The Outline of the History of the New Babylonian Empire and the Achaimenid Empire (626–486 B.C.). The essay published here presents the history of the New Babylonian Empire and the Achaimenid Empire (626–486 B.C.).

ÓkortudományAchaimanida Birodalom, Perzsia, perzsák, médek, Babiloni Birodalom
Lészai Lehel(162--171)

Vocation and Mission in the First Three Gospels. Jesus’ calling and ministry was chronologically followed by the vocation and election of the disciples. The calling and election happened in accordance with Jesus’ and the Father’s sovereign will. The story of the disciples’ vocation shows several resemblances with the stories on the calling of the Old Testament prophets, especially with the calling of Elisha by Elijah. The Twelve abandoned their occupations, homes, relatives, in one word everything immediately after the calling. Above all they had to give up their own lives, to share the master’s destiny. The writers of the synoptic gospels with no exception recorded the list of names of the apostles. The number of the disciples is symbolic because Jesus laid claim upon all the twelve tribes of Israel. Through his disciples Jesus gathered God’s old-new people for salvation. Their selection was done out of a larger circle of disciples. Some of Jesus’ expectations were not compulsory for all of them. For example not everyone had to follow him leaving everything behind, because some women were his disciples by serving from their fortunes. Others did not leave their parents and relatives behind, but they still became disciples remaining in their places. Geographically the twelve disciples came from Galilee. The disciples were together with Jesus and they were prepared by him to preach, to heal, to drive out unclean spirits and to raise the dead. The mission – that meant serving and teaching, first of all – often went together with suffering, but that was considered to be another opportunity of bearing testimony to them. Their calling happened with a view to mission. The Father sent the Son, and Jesus sent the disciples to preach on God’s kingdom, on conversion and on belief in the Gospel. For this assignment he gives the disciples the same authority and power he got from the Father for preaching and healing. Jesus sends out the disciples two by two as “yoke-companions”. After the spiritual authorization and after their having been sent out two by two, we learn about the fact that in a completely defenseless situation the disciples went out on their ways without the least necessary journey-equipment. The synoptic gospels without any exception note that Jesus did not allow the disciples to take too much with them in order to fulfill their mission. In these enumerations we can find the prohibition of bread, bags, money, more than two robes, sandals and sticks After the first mission, which meant only inner mission, a new situation appeared, in which Jesus instructed his disciples to supply some necessaries. Besides the investment with authority and power, the disciples were given by Jesus a promise, regarding the signs of their faith as well and their master’s continuous presence. The promise in Mk 16,17–18 speaks about five signs which are to follow the believers’ faith: they will drive out demons, they will speak in tongues, if they pick up snakes or drink any poison, they will not be harmed and they will lay their hands on sick people and these will get well. Jesus entrusted his disciples with the continuation of his mission before Easter, while he was still on earth. First of all the twelve disciples were those who had this honor, after Jesus showed them an example and prepared them. Besides them the seventy(-two) disciples are mentioned, whom Jesus sent as well, with the same mission. The mission of the disciples supposed service and suffering. Besides the biblical theological way of handling this topic we have to take into consideration the Christological, ecclesiological and eschatological aspects, too. The disciples only partly recognize Christ in the person of their master before Easter. In spite of this, they accept Jesus’ authority and mission; they are surprised by his miracles which were beyond their reach. In the course of Jesus’ teaching and giving example they become more and more obedient towards their Lord, until after Easter and Pentecost, when they carry out their task as committed delegates. From the Christological aspect ensues the ecclesiological one. Discipleship in Matthew’s Gospel means the acceptance of the gospel. The disciples hear and understand Jesus’ commands, his teaching and they do God’s will. At the same time, according to 28,20 the disciples are those, in whom Jesus is always present with his authority. The disciples have differentiated roles in the church, because they are the new patriarchs, who are a paradigm to be followed by the later disciples. The result of the Christological aspect of discipleship is its eschatological character. The synoptic gospels present Jesus as someone, who for the time being rules the earth, but at the same time he is the Son of Man too, who will come and judge everyone. Christology defines the believers’ attitude not only towards the past and the present, but towards future as well. Matthew speaks about Christian life as something that is bound to the perspective of the eschatology. The disciples’ life and obedience is decisive from the standpoint of the coming judgment. The calling to the emergency of conversion can save many people’s lives. Christ’s eschatological teaching and healing means God’s last word, which implements and reveals his will. By listening and accepting this preaching and teaching people can become Jesus’ disciples, and the eschatological salvation depends on it. The subjects of the vocation and of mission are the Father, Jesus Christ and the Holy Spirit. The basis and the aim of the Father’s calling and sending is Jesus. Between Jesus’ transfiguration and return the subject of the vocation and of the mission is the Holy Spirit. Jesus is able to make the stones cry out, and still he calls ordinary people to proclaim his eternal message. In spite of the apparent restriction Jesus’ call in Mt 11,28a refers to everyone. Jesus’ universal call becomes evident in Mk 13,10 and eventually in his command that he sends to every creature and every nation all over the world. The universal call is delivered as a personal one. The triune God calls everybody, claims everybody and turns the obedient ones into disciples and gives them commission.

Újszövetségtanítványság, elhívás, küldetés
Molnár János(172--189)

Die Schöpfung der Welt. Die Schöpfungserzählung der Bibel war und ist auch heute ein Diskutionsthema, nicht nur für die Theologie, sondern auch für die Realwissenschaften. Kann man die zwei Forschungsresultate miteinander in Harmonie bringen? Oder soll man sie ganz voneinander trennen und sagen, dass die Bibel eine Frage des Glaubens ist und mit der wissenschaftlichen Forschung und deren Theorien nichts zu tun hat? Diese Publikation versucht die verschiedenen Interpretationen des Textes darzustellen und gleichzeitig zeigt sie auch eine andere Art den biblischen Text zu lesen. Das ist die literarische Interpretation des Textes. In dieser Interpretationsart bekommt der biblische Text eine neue Dimension, der nach der biblische Text nicht nur eine einfache Glaubensfrage, sondern ein solches literarisches Werk ist, in dem der Verfasser theologisch den ganzen Werdegang dieser Welt beschreibt. So ist die biblische Schöpfungsgeschichte ein literarischer und theologischer Text, in dem der Verfasser in der wissenschaftlichen Sprache seiner Zei über ein Phänomen spricht, das auch ein Forschungsthema für die heutigen Realwissenschaften ist.

Ószövetségteremtés
Papp György(190--194)

By the Sound of a Great Crowd. In this short writing our purpose is to examine the problems of translation and interpretation of Jeremiah 11,16. In this biblical verse the word hmlh has many possibilities of translation. After a short presentation of the biblical background I will examine the Hungarian, English, German, Dutch, French, Greek and Latin translations of this biblical verse, and finally I will present my own translation. At the end of this paper I am going to draw a parallel between the meanings of this image in the Old and New Testament. The Hebrew dictionaries given many meanings of the word hmlh: roaring sound, tempest and crowd. The LXX renders the word hmlh by circumcision, which is grammatically impossible. Hieronymus translates it with loquella, which means speaking. In Calvin’s Latin translation we read sermo, and in an additional note tumultus. In the German translations we can read große (Kriegs-) Getöse, ein großes Geprassel, Mordgeschrei. In the French translations we read about un bruit fracassant and au bruit d’un grand fracas. The Dutch versions translate it either by tempest, or by een geluid van een groot geroep. The majority of the English translations keep the ambivalence of the text, translating the word hmlh with tumult. But Robert Davidson translates it by tempest, and in other less known English translations we find: But I will set you on fire, fire that will blaze with a mighty roar – He has set fire to it, and its branches are consumed with a great roaring sound. Finally I have suggested the following translation: By the sound of a great crowd He has set fire to it. According to this translation the meaning of this biblical passage is changing as follows: the secret sin will be followed by a public punishment – As the thief is shamed when he is discovered, so the house of Israel is shamed (Jer 2,26). As a New Testament parallel we should read John 15,1–8.

Ószövetségexegézis (szövegértelmezés), szövegmagyarázat
Papp György(194--196)

God’s blessing. In this short writing our purpose is to set forth the meaning and the biblical roots of the blessing in the Christian liturgy. Many people consider that the blessing is the final action of the Christian worship. Furthermore we witness the depreciation and trivializing of the blessing. But having analysed the meaning of the Greek, Latin and Hebrew words we have to state that blessing is not the final action of the liturgy. Blessing is not the end, but the beginning of the Christian worship. By the blessing God’s name is pronounced over the children of Israel (Numbers 6,27). The history of the world and of mankind has started with God’s blessing. God’s blessing gives us the possibility to maintain our life and to lead a pious life.

Ószövetségáldás
Tőkés István(197--206)

Die Aufgaben unserer siebenbürgischen Exegese. Bei der Prüfung der exegetischen Probleme in ungarischer Sprache weist die Studie einerseits auf die Wichtigkeit der Kenntnis und der Darlegung der Vergangenheit heimischer exegetischer Literatur hin. Sie zeigt auch wie die Aufgaben zu lösen sind. Anderseits zeigt sie die Wegsuche der gegenwärtigen exegetischen Tätigkeit, betont besonders die Notwendigkeit einer Kommentarserie, die sich auf das ganze Neue Testament erstreckt.

Ószövetség, Újszövetségexegézis (szövegértelmezés), erdélyi teológia
Tunyogi Lehel(207--223)

A Makar(i)ological Introduction to the Book of Psalms. The Notion of Happiness as 'ashrey in the Book of Psalms. The title of this short study is a double allusion: partly to the character of notiondefinition – not so much the scientific purpose as the biblicity is emphasized by using logical as an attribute – and partly to the viewpoint of text-interpretation – the makar(i)oticity of the Psalms-analysis. Nevertheless, the compiler does not offer more than some introductory remarks, suggesting further reflection upon that variously designated something, which concerns everybody and which is most commonly understood as “happiness”.

ÓszövetségZsoltárok könyve, makarizmák, boldogmondások, boldogság

Recensio

Novum